Eine Webseite ist kein Designmodell, sondern Teil der Datenwirtschaft

 

 

 

Eine Website ist kein Designmodell, sondern funktionelle Unternehmensinformation,
die es nach folgenden Aspekten in das aktuelle Netz einzuflechten gilt:

  • nutzungsbedingt (als Teil der Kundenkommunikation)
  • wirtschaftlich (unternehmensförderliche Aspekte)
  • rechtlich (unter Berücksichtigung der DSGVO u.a.)
  • technisch (Pflegeaufwand für IT im laufenden Betrieb).

Diese Aspekte stehen alle in Abhängigkeit zueinander. Erst wenn diese funktionellen Aspekte geklärt sind, kommen Design-Aspekte zum Tragen.

Die Kunst bei einer Webseite ist, die Kerninformation eines Unternehmens einfach und verständlich auf den Punkt zu bringen und klar zu adressieren, ohne sich von hochdynamischen Einflüssen des Internets blockieren zu lassen. Dieser Umgang kann nur erworben werden, wenn im Web auch mal ergebnisoffen weitergegangen wird. Zum Beispiel, indem neue Web-Techniken und Methoden einfach mal über learning by doing ausprobiert werden. Ob eine Aktionen dann den gewünschten Nutzen bringt, ist anhand von Nutzungsstatistiken inzwischen gut zu bemessen.

Nutzungsdaten bilden ab, wie Nutzer wirklich mit den digitalen Informationen eines Unternehmens umgehen. Dieses Wissen schafft Klarheit, wenn es im Unternehmen als ein wichtiges Feedback-Signal verstanden und daraus ableitet wird, was die Kunden bei Ihnen suchen (und ob sie es finden). 

Über eine Webseite werden somit nicht nur Unternehmensinformationen veröffentlicht, sondern dem Unternehmen auch wichtige Informationen in Form von Nutzungsdaten zurück geliefert. Diese Web-Nutzungsdaten sind die Grundlage der Datenwirtschaft und werden künftig auch für kleine Unternehmen ein wichtiger Faktor sein, um Kundenbedürfnisse zu erkennen und darauf zu reagieren.

Eine Webseite ist daher eher funktionell zu sehen. Designtechnische Aspekte sind dabei eher peripher.

20.9.19 Langenstein